»WALKÜRENRITT« AUS »DIE WALKÜRE« PAUSE
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Am 12. Mai 2012 wurde am Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der »Götterdämmerung« gefeiert, die den Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« seit einem halben Jahrhundert bildete. Damit setzte das Anhaltische Theater die Tradition Dessaus als »Bayreuth des Nordens« fort. Zwischen März und Juni 2013 gelangte schließlich »Siegfried« zur Aufführung. Im September 2014 folgte „Die Walküre“ und im Januar 2015 komplettierte „Das Rheingold“ den Dessauer „Ring“.

André Bücker und Antony Hermus erschließen Wagners Opus summum vom Ende her, von der »Götterdämmerung«, deren Entwurf den biografischen Beginn von Richard Wagners Auseinandersetzung mit dem Nibelungen-Mythos markiert.
Vom 13. bis 17. Mai 2015 wurde erstmals seit einem halben Jahrhundert Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« in Dessau – dem »Bayreuth des Nordens« – in einer zyklischen Aufführung gezeigt. Zur gleichen Zeit fand in Dessau der Internationale Richard-Wagner-Kongress statt. Aufgrund der großen Nachfrage gab es vom 23. bis 28. Juni 2015 eine zweite zyklische Aufführung der gesamten Tetralogie.